Hilfsbereit und engagiert – über Generationen
Müller Group
Die Brüder Ernst und Karl Müller waren zwischen 1901 und 1950 massgeblich für die Entwicklung der Blechwarenfabrik in Münchenstein (der heutigen Müller AG Verpackungen) verantwortlich. Nach deren Tod wurden Geldmittel, die ursprünglich zur Expansion und zum Erhalt des Standorts Münchenstein dienten, in einen Fonds übertragen. Dieser hat zum Ziel, die Fortführung des sozialen und unternehmerischen Engagements der beiden Müller-Brüder aus zweiter Generation zu bewahren.
![]() | Das Wirken von Ernst und Karl Müller, den beiden Brüdern der zweiten Müller-Generation, lebt in den Massnahmen des nach ihnen benannten Fonds weiter. |
Viel Gutes für Kinder und Familien, denen es nicht so gut geht
Aus dem Fonds Ernst und Karl Müller werden jedes Jahr unterschiedliche, gemeinnützige Organisationen und Projekte bedacht. Verantwortlich für die Vergabe dieser Spenden sind die Nachkommen Stefanie Meier und Ueli C. Müller aus der fünften Familiengeneration.
Stefanie Meier: «Stellen Sie sich vor, Familien, die sich in schweren Zeiten befinden, erhalten durch unsere Zuwendungen schnelle und unkomplizierte Hilfe. Wie zum Beispiel die Unterstützung für ein Kind mit körperlicher Beeinträchtigung. Für dieses Kind haben wir ein massgeschneidertes Kinderbett und eine Reisebettvariante ermöglicht – ein Geschenk, das Geborgenheit und Mobilität schenkt, wo sie dringend gebraucht werden».
«Auch unser mehrjähriges Engagement zur Unterstützung der Debra-Stiftung finde ich erwähnenswert» ergänzt Ueli C. Müller. «Diese Organisation berät und unterstützt Familien mit Kindern, die an der seltenen Schmetterlingskrankheit leiden».
![]() | Stefanie Meier und Ueli C. Müller engagieren sich umsichtig für die jährliche Auswahl der Vergabeprojekte. Ihnen liegt am Herzen, punktuell und rasch zu helfen, um das Leben von Familien und Kindern in Not ein bisschen besser zu machen. |
Weitere Beispiele sind Zuwendungen an das Rote Kreuz, das Entlastungshilfe für Familien ermöglicht oder das Engagement bei den professionellen Fotografen von Herzensbilder. Sie ermöglichen das Schaffen von Erinnerungen für Familien, deren Alltag von schweren Krankheiten und Verlust geprägt sind. Ein weiteres Projekt ist den Jugendlichen im Kinder- und Jugendheim Laufen zu Gute gekommen und hat unvergessliche Erlebnisse geschenkt: Beim therapeutischen Lamatrekking bei Amalama konnten sie für einen Moment den Alltag hinter sich lassen, Spass haben und Kraft tanken.
Hüpf-Challenge der SPOG mit Bravour bestanden
In den Sommermonaten 2025 sind die Mitarbeitenden der Müller Group eingeladen worden, hüpfend Gutes zu tun. An fünf Mitarbeiterevents wurde die von der Schweizerischen Pädiatrischen Onkologie Gruppe (SPOG) initiierte Hüpfaktion durchgeführt.
Die SPOG widmet sich der Forschung und Behandlung von Krebs und Blutkrankheiten bei Kindern und Jugendlichen. Dadurch soll ein Beitrag geleistet werden, die Behandlung und die Lebensqualität der jungen Patientinnen und Patienten zu verbessern.
Als Fundraising-Massnahme hat die SPOG einen nationalen Hüpfevent ausgerufen. Es geht darum, in einer gewissen Zeit möglichst viele Hüpfer mit dem Sprungseil zu realisieren und pro Sprung Geld zu sammeln.
116 Mitarbeitende erreichen 14'944 Sprünge
An fünf Sommerevents haben 116 engagierte Mitarbeitende der Müller AG Verpackungen, der Müller AG Plastics, der Müller DrumTec GmbH und der Müller AG Processing unglaubliche 14'944 Sprünge erzielt – ein Beweis dafür, wie viel Herz in unserem Team steckt. Für jeden Sprung spendet der Fonds Ernst und Karl Müller CHF 0.30, sodass am Ende beeindruckende CHF 4'500 für die wichtige Arbeit der SPOG zusammengekommen sind.
Bei dem sportlichen Treiben wurde nicht nur gehüpft, sondern auch gelacht, gegenseitig motiviert und solidarisch gehandelt. Selbst ein Kollege mit Fussverletzung hat sich nicht entmutigen lassen und stattdessen Klimmzüge gemacht – ein weiteres Zeichen dafür, dass wir gemeinsam Grosses erreichen, weil wir uns keine Grenzen setzen.
![]() | «Ich finde es grossartig, dass unsere Firma solche Organisationen unterstützt. Die Aktion hat richtig Spass gemacht, und wir waren alle sehr motiviert, möglichst viele Sprünge zu schaffen», erzählt Beat Studer von Müller AG Verpackungen. |
![]() | «Ich würde mich freuen, wenn wir uns auch im nächsten Jahr wieder für einen guten Zweck einsetzen können», ergänzt Rolf Zürcher von Müller AG Plastics. |
Das Hüpf-Beispiel zeigt, dass innerhalb der Müller Group eine grosse Bereitschaft besteht, Gutes zu tun. Durch Spenden, gemeinsames Hüpfen oder einfach durch das Teilen unserer Werte. Und dies ist fest verankert – seit Generationen.
Jede Unterstützung, die wir aus dem Fonds Ernst und Karl Müller geben, ist ein Zeichen unserer Verbundenheit und unseres Engagements: Jahr für Jahr fliesst ein fünfstelliger Betrag in vielfältige Projekte, die das Leben von Kindern und Familien verbessern. Es sind kleine und grosse Taten, die Hoffnung schenken, Mut machen und echte Veränderungen bewirken.

Ohne Bodenhaftung. Mitarbeitende von Müller DrumTec geben alles unter der heissen Sonne über Rheinfelden.

Fokussiert in Reiden. Vor dem feinen Sommergrill schwingen Mitarbeitende und Gäste konzentriert die Seile.

Zeitmessung gehört dazu. Die Challenge wurde regelkonform durchgeführt - mit Stoppuhr und Zähler.

Gemeinsam Sprünge gesammelt. In Münchenstein haben einige Kollegen das Sprüngesammeln auch als Teamwork gemeistert.






